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27.06.2009
Jeder hat es schon mal erlebt, entweder persönlich oder bei Freunden, Bekannten, Nachbars etc. Deshalb habe ich heute einen etwas anderen Beitrag zum Thema "Wohlfühlen" eingebaut, lesen und entscheiden Sie selbst, wer die Welt regiert:
"Von Menschen und Katzen oder wer die Welt regiert!"
Als geschmeidiger Jäger, ob in bunt, schwarz, grau, rot oder allen möglichen Kombinationen verdient sie sich jeden Tag aufs Neue unsere Zuneigung. Ein wehklagendes, gedehntes Miau (so wird es zumindest interpretiert, es kann unter anderem eben auch ein dem Schaf ähnliches Mäh oder ein taubenähnliches Gurren sein) lässt unsere Stimme weicher und die Gedanken sanftmütiger werden, die Stimmung wird heiterer, der Blutdruck sinkt. Sie hat es wieder einmal im Sturm geschafft, denn was wir bisher nicht wussten, aber sicher schon ahnten stimmt, die größten Eroberer der Geschichte sind Katzen.
Wie? Sie glauben noch immer nicht an die Weltherrschaft der Samtpfoten? Schauen Sie sich doch mal die meist palastgleichen Behausungen unserer Mitbewohner an, wer steuert denn die Geschicke der Familien mit Katzenanhang, oder besser den „Kätzischen“ Fürstenhof mit menschlichem Personal. Die Regale mit Katzennahrung und Katzenpflege sind länger als die Reihen für Rasur und Pflege der Männerhaut inklusive Parfum und Deo-Sprays. Die beliebtesten Plätze auf der Couch sind meistens besetzt von … , na wer es jetzt noch nicht begriffen hat, hat einen Hund zu Hause oder eine Katzenhaarallergie.
In diesem Sinne, ist die Katze gesund, freut sich der Mensch, anders herum stimmt das sicher auch, nur da ist die Katze zurückhaltender als der Mensch.
Eine gute Zeit wünscht Ihnen
Ihr J.N.
16.02.2009
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Kundinnen, liebe Kunden,
ich möchte meine Kolumne mit etwas beginnen, was mit unserem Geschäft nichts, aber mit dieser Zeit sehr viel zu tun hat.
Als ich vor nunmehr fast 19 Jahren während meiner Berufsausbildung in Pforzheim erstmals mit den Rädern der Wirtschaft in Verbindung kam und mir so manches damals schon recht subjektiv und wenig ehrlich vorkam, diskutierte ich meine offenen Fragen mit einem Freund, der mir als Politologe und Ökonom die geeignete Person darstellte. Diskutieren ist eigentlich falsch. Er legte mir einen Zeitungsausschnitt der Pforzheimer Zeitung oder eines dieser vielen Wochenblätter vor, so genau weiß ich das heute nicht mehr. Leider ist mir der Ausschnitt über die Jahre nun doch abhanden gekommen und ich kann ihn hier nur aus dem Gedächtnis aufschreiben. Also lesen Sie selbst und ermessen Sie die Bedeutung für sich. Die Zeitung titelte in etwa so:
„Bange machen gilt nicht“
Ein Mann betreibt seit Jahren eine gut funktionierende Würstchenbude an einer stark befahrenen Fernverkehrsstraße. Jeden Tag nimmt er am Morgen eine genau durchdachte und für gut befundene Menge Würstchen, dazu Brot, Senf und Ketchup mit. Gegen Mittag läuft das Geschäft blendend und am frühen Nachmittag packt er seine sieben Sachen ein, denn alle Würstchen sind verkauft, die Geschäfte laufen gut, er ist zufrieden und lebt mit diesem Erfolg wunderbar.
Eines Tages unterhält er sich mit einem guten Freund und dieser fragt ihn, warum er denn nicht auch noch eine Würstchenbude auf der anderen Straßenseite aufmacht, denn alle die in der Gegenrichtung fahren, könnten von seinem Angebot nicht profitieren. Dein Sohn ist doch mit der Ausbildung fertig und ihr könntet das doch als Vater & Sohn gut betreiben. Unser Mann machte sich auf der Heimfahrt Gedanken über die gesprochenen Worte und gedachte, sich alles genau zu überlegen und die Sache mit seinem Sohn zu besprechen. Gesagt getan. Am anderen Tag sprach er mit seinem Sohn und machte ihm den Vorschlag doch bei ihm als Teilhaber einzusteigen. Ganz anders als erwartet reagierte der Sohn und entgegnete dem Vater. „Vater bist du verrückt, die Zeiten stehen schlecht, die Leute haben kein Geld, alles geht danieder, wie kannst du da an den Ausbau deines Geschäftes denken.“
Die Zeiten stehen schlecht, dachte der Mann und es schallte in seinen Ohren nach, was sein Sohn ihm da verkündet hatte. Na ja, wenn das so ist, will ich mal lieber vorsichtig sein. In den kommenden Wochen packte er immer weniger Würstchen, dazu Brot, Senf und Ketchup ein und er ging immer früher mit immer weniger verkauften Würstchen nachhause und auf die Frage wie es den gehe antwortete er, ach Herr je die Zeiten stehen schlecht. Und in der Tat es ging ihm immer schlechter, sein Gewinn wurde immer geringer und schließlich stand er vor dem Aus.
Meine lieben Leserinnen und Leser in diesem Sinne wünsche ich Ihnen beste Gesundheit, einen klaren Kopf bei all Ihren Entscheidungen und ein Lächeln, weil es damit oft leichter geht. Schauen Sie mal wieder vorbei bei uns.
Ihr J.N.
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